Aktuelles

Wiedereröffnung nach der Corona-Schließung ab dem 12. Mai.

Ab Dienstag, den 12. Mai, werden wir das Museum endlich wieder für Sie öffnen können. Um größere Ansammlungen zu vermeiden, wird das Museum die vollen Öffnungszeiten gewährleisten.

Zur Sicherheit gelten für alle Gäste folgende Sicherheitsregeln:

– Der Zutritt in das Museum ist nur mit Mund- Naseschutzmaske gestattet. Für den Notfall halten wir eigene Exemplare bereit.
– Im Eingangsbereich weisen Markierungen auf den einzuhaltenden Abstand der evtl. wartenden Besucherinnen und Besucher untereinander hin.
– Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Kasse sind durch Acrylglaswände von den Besucherinnen und Besuchern getrennt.
– Im Eingangsbereich stehen Desinfektionsmittel zum Desinfizieren der Hände bereit.
– Die Zugangstüren zu den einzelnen Stockwerken stehen dauerhaft offen, sodass keine Klinke berührt werden muss.
– Um einen Begegnungsverkehr im Eingangsbereich zu vermeiden, sollte das Museum nicht durch den Eingang, sondern durch die Hintertür und den Garten verlassen werden.
– Die Besucherinnen und Besucher werden darauf aufmerksam gemacht, darauf zu achten, während des Aufenthalts im Museum einen Mindestabstand von 1,50 m untereinander einzuhalten.
– An der Kasse wird eine Liste über die im Museum anwesenden Gäste geführt und darauf geachtet, dass sich zu keinem Zeitpunkt mehr Menschen im Museum aufhalten, als zugelassen.
– Türklinken und Handläufe, die Wasserhahngriffe in den Toiletten und die zu berührenden Teile der Arbeits- und Mitmachstationen werden regelmäßig desinfiziert.

Wir hoffen, dass trotz dieser Maßnahmen ein angenehmer Besuch des Museums möglich ist und freuen uns auf Ihren Besuch.

Sämtliche für die nächsten Wochen vorgesehenen Vorträge müssen leider ausfallen und können eventuell zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

 

Dr. Alfred Meurer

 

Sonderausstellung „Expedition Custine“ jetzt auf unserer Webseite

Trotz des derzeitigen Öffnungsverbots möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, einen möglichst detaillierten Einblick in unsere derzeit laufende – und durch die Corona-Maßnahmen automatisch bis auf unbestimmte Zeit verlängerte – Sonderausstellung „Expedition Custine“ zu bekommen. Das ist zurzeit nur über das Internet möglich.
Zu diesem Zweck haben wir einen großen Teil der Exponate und alle Texttafeln fotografiert und stellen daraus nach und nach eine Übersicht über den größten Teil der Ausstellung zusammen.
Sie finden diese, vorläufig noch im Aufbau befindliche, virtuelle Ausstellung unter der Rubrik „Sonderausstellungen“.

 

Seit 14. Februar

„Expedition Custine – Rheinland-Pfalz, Hessen und die gescheiterte Freiheit 1792/93“

Die Französische Revolution findet sich noch heute in jedem Schulbuch. Doch wenig bekannt ist, dass sie im Herbst 1792 auch Diez und die Lahn erreichte, als der französische General Custine mit 19.000 Mann vom Elsaß kommend bei Mainz den Rhein überschritt und für wenige Wochen die Losung „Freiheit und Gleichheit“ bis in den Taunus brachte. Frankreich war gerade Republik geworden, und auch viele deutsche Revolutionsanhänger hofften auf ein neues Zeitalter. Doch es kam anders: Custine mußte seine Soldaten mit barer Münze bezahlen und ließ gerade im Taunus die Ämterkassen plündern und die Fürsten von Weilburg und Braunfels brandschatzen. Schnell nannte man ihn den „Freiheitsschwindler“. Nach fünf Wochen bereits musste sich Custine wieder auf die andere Rheinseite zurückziehen, als preußische und hessische Verbände über die Lahn gelangten. Währenddessen veränderte die Revolution auch in Paris ihr Gesicht – vom liberalen Aufbruch hin in die Schreckenszeit der Jakobiner und Robespierre. Für Mainz und die besetzten Gebieten von Rheinhessen und Rheinpfalz galt nun die Forderung aus Paris, die Region Frankreich anzuschließen – mittels „Wahlen“, deren vorgegebenes Ergebnis unbedingt einzuhalten war. Im Juli 1793 musste das Revolutionsheer sich wieder hinter die französischen Grenzen zurückziehen – und Custine wurde in Paris wegen „wegen Erfolglosigkeit“ zum Tode durch die Guillotine verurteilt. „

Die Ausstellung wurde von dem Kurator Dr. Dr. Mark Scheibe konzipiert und ausgearbeitet. Sie war zuletzt in Kirchheimbolanden zu sehen.

 

 

Sonntag, 17. Mai, Internationaler Museumstag: Bürgerliche Unterhaltungs- und Konsumkultur um 1900. Dinge zum praktischen Vorführen und Mitmachen.

In der üblichen und auch für dieses Jahr wieder vorgesehenen Form der Mitmach- und Vorführveranstaltung kann der diesjährige Museumstag nicht stattfinden. Das Museum wird zwar am 17. Mai geöffnet sein, jedoch kann das Programm des MUseumstags nur ersatzweise in Form von kurzen Filmen auf unserer Internetseite gezeigt werden.